Zündquelle

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Auch Zündinitial genannt. Energieträger, der (bei mehrfacher Energieumwandlung als letzter) die für die Zündung eines brennbaren Systems erforderliche Temperatur hervorruft. Praktisch mögliche Zündquellen sind unter bestimmten Umständen alle Wärmequellen, wie offene Flammen, Glut, Funken, elektrischer Lichtbogen, heiße Flächen, Lichtimpulse, Eigentemperatur, Selbsterwärmung, Hitzestau und anderes. Die für unterschiedliche Bedingungen und nach unterschiedlichen Normen bzw. Kriterien bestimmten notwendigen Zündenergien beziehen sich nahezu ausschließlich auf den untersuchten reinen Stoff. Unter praktischen Bedingungen ist zu beachten, dass häufig als erster brennbarer Stoff die Verpackung o.Ä. in Brand gerät. Diese brennende Verpackung wiederum ist als eine sehr energiereiche Zündquelle zu betrachten, die vielfach von den labormäßig für den zu untersuchenden/zu bewertenden Stoff ermittelten Zündquellen abweicht und dadurch zu verändertem Zünd- und/oder Abbrandverhalten der Stoffe führen kann.

Unter speziellen Anwendungsbedingungen ist zu beachten, dass von der Normalluft abweichender Sauerstoffgehalt das Zünd- und Brandverhalten vieler Stoffe teils erheblich verändern kann



Diese Seite wurde zuletzt am 26. Oktober 2011 um 19:47 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Gert Beilicke.

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