Normen und Richtlinien (Schweiz)

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(Stand: 2007, siehe Überarbeitungshinweis)

Richtlinien für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen (EMA)

Erstellt von der Fachstelle für Intrusionsschutz (FFIS) des Sicherheitsinstituts im Auftrage des Schweizerischen Versicherungsverbandes und unter Mitwirkung von Bundesstellen,

Fachfirmen für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen und Polizeistellen

Übergangssituation: In Verbindung mit der fortschreitenden Inkraftsetzung einzelner Teile der europäischen Norm für Einbruchmeldeanlagen EN 50131 haben der Schweizerische Versicherungsverband (SVV), der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) und das Schweizerische Institut zur Förderung der Sicherheit (Sicherheitsinstitut) den gemeinsamen Entscheid gefällt, die weitere Bearbeitung/Ergänzung der Schweizerischen Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen (EMA-Richtlinien) einzustellen. Der für die Bearbeitung der technischen EMARichtlinien zuständigen und aus Vertretern des SES und der Fachstelle für Intrusionsschutz (FFIS) des Sicherheitsinstitutes zusammengesetzten Arbeitsgruppe AG-EMA wurde der Auftrag erteilt, die vollständige Übernahme der EN 50131 für die Schweiz zu prüfen. Abweichungen zu den EN 50131 sind nur dort zu treffen, wo das bisherige in der Schweiz gehaltene Sicherheitsniveau auf Grund geringerer EN-Anforderungen in einem unakzeptablen Ausmass reduziert würde. Seit rund zwei Jahren befasst sich die AGEMA unter dem Projektnamen RL 2005 mit einem detaillierten Vergleich zwischen den Anforderungen der EN 50131 und den bisherigen EMA-Richtlinien und erarbeitet Vorschläge, wo aus sicherheitstechnischen Gründen schweizerische Sonderanforderungen unumgänglich werden. Eine Arbeit, welche angesichts der laufenden Veränderung von bereits publizierten oder in Bearbeitung befindlichen Normendokumenten viel Zeit in Anspruch nimmt und hohe Fachkompetenz erfordert. Die Inkraftsetzung der neuen CH-Richtlinien erfolgt in Abhängigkeit der Verfügbarkeit der endgültigen Versionen der EN 50131. Auf Grund der sehr weitgehenden Ausrichtung auf die EN 50131 können sich Hersteller von neuen Geräten bereits heute auf die Zukunft ausrichten. Bis zum Inkrafttreten der neuen Richtlinien gelten die bisherigen EMA-Richtlinien. Diese können beim Sekretariat der FFIS zum Preis von Fr. 120,– bezogen werden. Schweizerisches Institut zur Förderung der Sicherheit Fachstelle für Intrusionsschutz (FFIS) Nüschelerstrasse 45, CH-8001 Zürich Tel. 0041 (0) 44 217 43 33 E-Mail: safety@swissi.ch Internet: www.swissi.ch

Schweizerische Brandschutzvorschriften VKF

Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF erarbeitet im Auftrag der Kantone die Brandschutzvorschriften. Die „Schweizerischen Brandschutzvorschriften VKF” wurden vom Interkantonalen Konkordat IVTH per 1.1.2005 in Kraft gesetzt und gelten in allen Kantonen. Die aufgeführten Drucksachen können entweder gegen Verrechnung in deutscher, französischer und italienischer Sprache bezogen oder im Internet unter http://bsvonline.vkf.ch eingesehen oder herunter geladen werden: Bezugsquelle Druckversion und CD: Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF, Bundesgasse 20, Postfach 8576, CH-3001 Bern, Tel. +41 (0)31 320 22 22, Fax +41 (0)31 320 22 99, E-Mail: mail@vkf.ch Internet: www.vkf.ch

Aufbau der Schweizerischen Brandschutzvorschriften VKF

Das Vorschriftenwerk besteht aus:

  • Brandschutznorm
  • Brandschutzrichtlinien
  • Erläuterungen
  • Brandschutzarbeitshilfen


1. Brandschutznorm (Ausgabe 2003)

In der Brandschutznorm der VKF sind die Grundsätze sowie die wichtigsten Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes verankert. Die Brandschutznorm enthält folgende Kapitel:

A Ziele und Grundsätze
B Allgemeiner Brandschutz
C Baulicher Brandschutz
D Technischer Brandschutz
E Abwehrender Brandschutz
F Haustechnische Anlagen
G Gefährliche Stoffe
H Betrieblicher Brandschutz
I Vollzug
J Schlussbestimmung


2. Brandschutzrichtlinien

Die Brandschutzrichtlinien regeln, wie die Anforderungen gemäss der Brandschutznorm umgesetzt werden müssen. Es sind folgende Brandschutzrichtlinien verfügbar:

  • Brandverhütung – Sicherheit in Betrieben und auf Baustellen, Ausgabe 2003
  • Baustoffe und Bauteile, Ausgabe 2003
  • Verwendung brennbarer Baustoffe, Ausgabe 2003
  • Tragwerke, Ausgabe 2003
  • Schutzabstände – Brandabschnitte, Ausgabe 2003
  • Flucht- und Rettungswege, Ausgabe 2003
  • Kennzeichnung von Fluchtwegen – Sicherheitsbeleuchtung – Sicherheitsstromversorgung, Ausgabe 2003
  • Löscheinrichtungen, Ausgabe 2003
  • Sprinkleranlagen, Ausgabe 2003
  • Brandmeldeanlagen, Ausgabe 2011
  • Gasmeldeanlagen, Ausgabe 2003
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Ausgabe 2003
  • Blitzschutzanlagen, Ausgabe 2003
  • Aufzugsanlagen, Ausgabe 2003
  • Wärmetechnische Anlagen, Ausgabe 2003
  • Lufttechnische Anlagen, Ausgabe 2003
  • Gefährliche Stoffe, Ausgabe 2003
  • Brennbare Flüssigkeiten, Ausgabe 2003
  • Zulassungs- und Zertifizierungsverfahren, Ausgabe 1996


3. Erläuterungen

Erläuterungen enthalten detaillierte Regelungen zu gewissen Themen und ergänzen die Brandschutzrichtlinien. Es sind folgende Brandschutzerläuterungen verfügbar:

  • Atriumbauten, Ausgabe 2003
  • Bauten mit Doppelfassaden, Ausgabe 2003
  • Cheminées, Ausgabe 2003
  • Spänefeuerungen, Ausgabe 2003
  • Schnitzelfeuerungen, Ausgabe 2003
  • Pelletsfeuerungen, Ausgabe 2003
  • Bühnen, Ausgabe 2003
  • Feuerwehraufzüge, Ausgabe 2003
  • Abgelegene Beherbergungsbetriebe, Ausgabe 2003
  • Zivilschutzbauten und Truppenunterkünfte, Ausgabe 2003
  • Tourismus in der Landwirtschaft, Ausgabe 2003
  • Anbringen von brennbaren Geweben an Gebäuden, Ausgabe 2003
  • Dämmschichtbildende Brandschutzanstriche, Ausgabe 2003
  • Munitionslager, Ausgabe 2003


4. Brandschutzarbeitshilfen

Arbeitshilfen enthalten eine Zusammenstellung der Brandschutzmassnahmen für bestimmte Nutzungen. Es sind folgende Brandschutzarbeitshilfen verfügbar:

  • Wohnbauten, Ausgabe 2003
  • Parkhäuser und Einstellräume für Motorfahrzeuge, Ausgabe 2003
  • Büro- und Gewerbebauten, Ausgabe 2003
  • Beherbergungsbetriebe, Ausgabe 2003
  • Bauten mit Räumen mit grosser Personenbelegung, Ausgabe 2003
  • Verkaufsgeschäfte, Ausgabe 2003
  • Hochhäuser, Ausgabe 2003

Die VKF führt zudem ein Verzeichnis mit aktuellen Dokumenten von Dritten (wie Normeninstitute, Verbände), welche den aktuellen Stand der Technik wiedergeben und allenfalls auch zu beachten sind.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 14. April 2014 um 14:58 Uhr von Thomas Lowien geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin.

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