Deckenbündiger Rauchmelder

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Auf Grund ihrer Funktion sitzen punktförmige Rauchmelder üblicherweise auf der Decke auf und ragen damit um einige Zentimeter in den Raum. Bei einem deckenbündigen Rauchmelder ist eine flache Scheibe sichtbar. Die Tatsache, dass nichts aus der Decke hervorsteht, macht den Melder unauffällig. Farbige Abdeckungen erlauben eine Anpassung auch an Decken mit unterschiedlicher Farbgebung. Deckenbündige Rauchmelder eignen sich darum bevorzugt zum Einsatz in repräsentativen Räumlichkeiten.

Bild: Bosch Sicherheitssysteme GmbH

Damit ein flacher Aufbau möglich wird, misst der deckenbündige Rauchmelder den Rauch nach dem Prinzip der Streulichtmessung außerhalb des Gehäuses einige Zentimeter unterhalb der Decke. Ausgeklügelte optische Anordnungen mit mehreren optischen Messstrecken, optische und elektrische Filter und eine intelligente Signalauswertung erlauben einen störungsfreien Betrieb trotz Wegfalls der sonst verwendeten Rauchmesskammern. Die Kombination mit einem Brandgassensor (Gasmelder (BMA)) erlaubt Täuschungsgrößen auch in kritischen Umgebungen wirkungsvoll zu unterdrücken.

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Diese Seite wurde zuletzt am 25. November 2011 um 09:20 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Ulrich Oppelt.

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