Zivilschutz: Jahresbilanz der „Retter in Orange“

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Quelle: BBK
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 13. Februar 2018.

Bonn, 13.02.2018 - Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind im vergangenen Jahr 15.571 Einsätze (2016: 16.573) geflogen und haben 4.281 Patienten transportiert. Insgesamt waren die Retter 5.179 Flugstunden in der Luft, das sind am Stück fast 216 Tage. Diese Zahlen hat am 13. Februar 2018, Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Luftrettungszentrum „Christoph 13“ in Bielefeld vorgestellt. „Im existierenden Hilfeleistungssystem aus bodengebundenem Rettungsdienst, Luftrettung und stationärer Versorgung nimmt der Bund mit seinen Hubschraubern eine besondere Stellung ein. Der Bund wird sich auch in der Zukunft weiter in der Luftrettung engagieren“, sagte BBK-Präsident Christoph Unger in Bielefeld.

Die vom BBK beschafften und verwalteten Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH), die Teil des Ausstattungspotenzials sind, das der Bund den Ländern für Katastrophen und Zivilschutzfälle zur Verfügung stellt, werden von den Ländern außerhalb ihrer Aufgaben im Katastrophen- und Zivilschutz im Rettungsdienst als die bekannten „Retter in Orange“ eingesetzt. Geflogen und geartet werden sie von Kräften der Bundespolizei. 16 Maschinen sind laut Angaben an zwölf Luftrettungszentren stationiert. In diesem Jahr soll die Flotte mit zwei weiteren Hubschraubern vom Muster H135 von Airbus Helicopters verstärkt werden. BBK: „Sie sind leistungsstärker als die EC 135 T2i und somit besonders gut für die Luftrettung in den Bergen geeignet. Deshalb sollen sie in Süddeutschland stationiert werden.“

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