Mehr Internet-Sicherheit: Kostenfreier DNS-Dienst Quad9 gestartet

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Quelle: IBM Deutschland
Veröffentlicht von SecuPedia-Redaktion am 16. November 2017.

Stuttgart-Ehningen, 16.11.2017 – IBM Security, Packet Clearing House (PCH) und The Global Cyber Alliance (GCA) bieten mit dem kostenlosen Quad9 Domain Name System (Quad9 DNS) künftig einen neuen Service, der beim Surfen im Internet einen besseren Datenschutz und mehr Sicherheit ermöglichen soll. Der Service soll Internet-Nutzer davor bewahren, eine der millionenfach vorhandenen gefährlichen Internetseiten zu öffnen, die nur dazu da sind, persönliche Daten zu erbeuten oder die Endgeräte mit Ransomware und Malware zu infizieren. Damit sollen auch wenig geschützte Computer von Verbrauchern und kleineren Unternehmen künftig besser gegen Cyberangriffe gewappnet werden.

Mit der Lösung, die in einem Heim- oder Geschäftsnetzwerk auf der Router- oder Gateway-Ebene eingesetzt wird, können Benutzer ihren IoT-Geräten beim Surfen im Internet eine zusätzliche Sicherheitsebene vorschalten. Diese soll verhindern, dass kriminelle Webseiten geöffnet werden können, erläuterte Christian Nern, Head of Security Software DACH bei IBM Deutschland.

Um Quad9 (9.9.9.9.) als DNS-Server zu nutzen, müssen die Nutzer nur eine Einstellung auf ihrem Endgerät ändern. Der neue Privatsphäre- und Sicherheitsdienst kann zudem nicht nur über PC und Laptop in Anspruch genommen werden, sondern ebenso über TV, Digital Video Recorder (DVR), oder IoT-Technologien.

 

Wie Quad9 funktioniert
Wenn ein Nutzer auf einen Website-Link klickt oder eine Adresse in einen Webbrowser eingibt, prüft Quad9 die Website auf Basis bestehender IBM X-Force-Bedrohungsanalysen. Dazu gehören mehr als 40 Milliarden analysierte Webseiten und Bilder sowie 17 Millionen täglich überwachte Spam- und Phishing-Angriffe. Zusätzlich nutzt Quad9 achtzehn Threat-Intelligence-Feeds, um die angesteuerte Website zu überprüfen, darunter Abuse.ch, die Anti-Phishing-Arbeitsgruppe, Bambenek Consulting, F-Secure, Mnemonic, Netlab, Payload Security, Proofpoint, RiskIQ und ThreatStop. Das alles geschieht in Sekundenschnelle – ohne dass der Nutzer eine wesentliche Einschränkung in der Surfgeschwindigkeit bemerkt. (Quelle/Text: IBM Deutschland)

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